Gebetsheilung


Gebetsheilung

Gebetsheilung durch Dankbarkeit


Gebetsheilung Gebetsheilung durch Dankbarkeit

Dankbarkeit fördert den Heilstrom der Gebetsheilung.
Sie kann nur in der rechten Anerkennung förderlich sein.

Gebetsheilung durch Dankbarkeit Diese Gebetsheilung finden wir in der Hl. Schrift bei:

Lukas 17, 11 – 19 (Der dankbare Samariter):
Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein. Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, daß er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war aus Samarien. Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die übrigen neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden? Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat die geholfen.

Heilung und Heilen durch Gebet und Beten in diesem
Beispiel einer Gebetsheilung durch Dankbarkeit

Verschiedene Arten der Gebetsheilung


In den Neuoffenbarungsschriften von Jakob Lorber, GrEvJoh Band9, Kap. 66 finden wir zur Gebetsheilung durch Dankbarkeit folgendes Beispiel:

Wir kamen denn nach einer kleinen Stunde in die Nähe eines Fleckens oder Marktes, und da kamen uns zehn mit bösem Aussatze Behaftete entgegen. Diese waren alle aus der Nähe von Nazareth und mußten schon ein volles Jahr hindurch im Freien lagern, weil sie niemand in eine Herberge aufnehmen wollte und ihnen auch kein Arzt helfen konnte.
Diese Zehn, als sie vollends in Meine Nähe kamen, erkannten Mich und auch mehrere Meiner Jünger, blieben stehen, erhoben ihre Stimme und sprachen: „O Jesus, Du lieber Meister, wir kennen Dich und Deine göttliche Macht, erbarme Dich unser; denn wir leiden nicht nur oft kaum erträgliche Schmerzen, sondern alles flieht unsere Nähe!“
Ich aber sagte zu ihnen: „So helfe euch denn euer Glaube! Kehret nun aber wieder in den Markt* zurück und zeiget euch einem Priester, der auch ein Arzt ist (wie das gewöhnlich die Judenpriester zu sein sich einbildeten), der wird euch ein vor der Welt gültiges Zeugnis geben, daß ihr nun völlig rein seid! Dann aber gehet hin, und nützet den Menschen durch eurer Hände Arbeit, und sündiget nicht mehr auf daß es mit euch nicht noch ärger werde, als es bis jetzt war; denn derlei Übel am Leibe bewirkt die Sünde der Geilheit! Gehet nun, und tut, was Ich euch befohlen habe!“
Da kehrten die Gereinigten eiligst wieder in den Markt zurück und gingen zu einem Priester, zeigten sich ihm und baten ihn, daß er ihnen ein Zeugnis gebe.
Und der Priester besah sie, fand sie völlig rein und gab ihnen denn auch gegen ein kleines Opfer ein Zeugnis, und zwar – wie es gebräuchlich war -, einem jeden ein eigenes, bestehend in einem Blättchen geglätteter Eselshaut, das mit einem Stern bezeichnet war.
Mit diesem Zeugnisse gingen sie denn auch in eine Herberge und wurden mit der Vorzeigung des beschriebenen Zeugnisses denn auch sogleich ohne allen Anstand in die Herberge als Gäste aufgenommen.
Einer aber sagte zu seinen früheren Leidensgefährten: „Höret, der liebe Meister Jesus aus Nazareth hat uns durch Seine wunderbare göttliche Macht von unserem großen Übel geheilt; ich erachte es darum für unsere erste Pflicht, daß wir nun alsbald umkehren. Ihm entgegenziehen und Ihm nochmals unseren Dank darbringen!“
Da sagten die andern: „Du hast wohl recht; aber es ist die Sonne schon untergegangen, und es fängt an zu dämmern, und Er wird nun draußen vor dem Markte nicht auf uns warten, daß wir zurückkämen und Ihm unseren mündlichen Dank darbrächten. Wir danken Ihm im Herzen, und Er, der auch weiß, was ein Mensch denkt, wird es uns doch nicht zu einem Übel anrechnen, so wir Ihn nun nicht irgend entgegenziehen, wo Er schwerlich mehr zu treffen sein wird.“
Der eine aber sagte: „So der liebe Meister Jesus die Gedanken der Menschen, wie wir das an Ihm schon erfahren haben, auch in der Ferne erkennt, so wird Er auch erkennen, daß ich nun zurückkehre an die Stelle, wo wir gereinigt worden sind, um Ihm da die Ihm gebührende Ehre zu geben, - ob Er dort weilt oder nicht!“
Und die andern sagten: „Tue du immerhin, was dir gut und recht dünkt; wir aber glauben auch nichts Unrechtes zu tun, so wir tun, was uns auch gut und recht dünkt!“
Da gingen die neun in die Herberge, der eine aber kehrte an die Stelle zurück, auf der er gereinigt worden war, und an der Ich mit Meinen Jüngern des herrlichen Abend wegen auch noch verweilte. Als er zu Mir kam, empfand er eine große Freude, daß er Mich noch an derselben Stelle weilend fand, an der er eine halbe Stunde zuvor mit den andern neun vom bösen Aussatze gereinigt worden war.
Er fiel denn auch alsbald auf sein Angesicht vor Mir nieder und pries Gott mit lauter Stimme, sagend (der geheiligte Aussätzige): „O Jesus, Du lieber, guter Meister, Du Sohn des
lebendigen, ewigen Gottes, der Du mit Ihm e i n e r  Natur und Wesenheit bist und also auch alles vermagst, was der Vater vermag, ich danke Dir und preise Dich darum, daß Du mir und auch den andern, meinen Leidensgefährten, eine so große Gnade erwiesen hast! Ehre, Lob und Preis Dir im gleichen Maße wie dem ewigen Vater im Himmel, der in Dir, Seinem Sohne, zu uns armen Sündern gekommen ist, um zu erfüllen, was Er durch den Mund der Erzväter und Propheten treu und offen verheißen hat! Oh, bleibe Deine Liebe, Gnade und Erbarmung stets bei uns, und lasse, o Jesus, das auch den Blinden im Geiste erkennen!“
Sagte Ich: „Stehe auf! Denn dein großer Glaube hat dir geholfen! Du bist ein Samariter und hast Mich erkannt, und bist gekommen und hast Gott wohlgeziemend die Ehre gegeben; daher wirst du auch in Meiner Liebe verbleiben. Aber was ist denn mit den andern neun? Sind sie nicht auch dir gleich rein geworden? Und so sie rein geworden sind, warum kamen sie nicht mit dir, daß auch sie dir gleich Gott die Ehre gegeben hätten? Hat sich außer dir denn keiner gefunden, der umgekehrt wäre, zu geben Dem die Ehre, der ihn gesund gemacht hat? Ein Fremdling als weiß es besser, was Gott gebührt, als die, welche sich als die Kinder Gottes ehren lassen! Darum aber wird den Kindern diese Ehre auch bald weggenommen und den Fremden gegeben worden!“
Der Samariter aber kniete noch am Boden vor Mir, und Ich sagte zu ihm abermals mit freundlichen Worten: „Stehe nun nur ganz auf, und gehe in die Herberge; denn dein Glaube hat dir geholfen! Sage es aber auch deinen Gefährten, die da Juden sind, was Ich zu dir gesagt habe!“
Da richtete sich der Geheilte vollends auf und ging hin in die Herberge und fand seine Gefährten, wie sie sich beim Brote und Weine gar gut geschehen ließen.
Als er zu ihnen kam, da fragten sie ihn alsogleich, ob er Mich wohl noch irgend angetroffen habe.
Und er erzählte ihnen ganz ernst und offen, was Ich zu ihm gesagt hatte.
Da überfiel die neun eine Furcht, daß sie wieder in den Aussatz zurückverfallen könnten. Da aßen und tranken sie nicht mehr und bereuten, daß sie nicht auch das getan hatten, was der Samariter getan hatte.
Ich aber kam bald nach mit Meinen Jüngern und kehrt in derselben Herberge ein; nur ward uns ein großes Zimmer sogleich angewiesen, und der Wirt selbst, der auch mehr ein Samariter denn ein Jude war, fragte uns gleich, was wir essen und trinken möchten.
Ich aber sagte: „Laß uns nur geben, was du hast, und wir werden es genießen!“
Da befahl der Wirt sogleich seinen Dienern, Brot und Wein zu bringen, und später sollten für uns Fische in gerechter Menge wohl bereitet werden.
Wie es der Wirt anbefohlen hatte, so geschah es denn auch.
Als wir eine kurze Weile uns beim Brote und Weine gütlich geschehen ließen, da lockte die Neugier die Hausleute zu uns, damit sie sähen und erführen, wer wir seien, und von woher wir gekommen seien. Als sie uns aber ersahen, da wurden sie inne, daß wir sicher dieselben wären, von denen die zehn Aussätzigen ihre Reinigung erhalten hatten; denn diese hatten uns schon zuvor genau beschrieben, und so erkannten die Hausleute in uns nur zu bald, daß wir die Wunderheilande seien.
Das ward auch dem Wirte sogleich mitgeteilt, - daher er sich denn auch um uns gleich näher umzusehen und sich nach unserem Stande und Gewerbe zu erkundigen anfing. Er setzte sich an unsern Tisch, nahm auch Brot und Wein und fragte einen Meiner Jünger, ob wir wohl dieselben Männer wären, aus deren Mitte einer, namens Jesus, die zehn Aussätzigen bloß durch die Macht seines Wortes völlig gereinigt habe.
Der Jünger, namens Jakobus der Kleinere, aber sagte: „Dort zuoberst am Tische sitzet der Herr; Den frage, und Er wird dir antworten, was da Rechtens ist!“
Da kam der Wirt denn auch sogleich zu Mir und sagte: „Höre, Freund, bist du der wundersame Heiland, der außerhalb des Marktes die zehn von ihrem bösen Aussatze reingemacht hat bloß durch seines Wortes Macht und Kraft? Bist du der nun schon allbekannte Jesus aus Nazareth?“
Sagte Ich: „Führe die hierher, die dir das gesagt haben; sie werden es dir wohl wieder sagen, ob Ich es bin!“
Da ging der Wirt alsbald hin und brachte etliche der Gereinigten zu uns, und diese sagten gleich mit einer Stimme (die Geheilten): „Ja, ja, dieser ist es, der uns Undankbaren die große Gnade erwiesen hat!“
Und es fielen nun auch die neun, die zuvor nicht umgekehrt waren, vor Mir nieder und gaben Mir die Ehre.
Ich aber sagte zu ihnen: „Weil euch die Furcht, als könntet ihr wieder mit dem Aussatze behaftet werden, zu Mir getrieben hat, so seid nun auch ihr gekommen, um Gott die Ehre zu geben! Es sei euch diesmal vergeben, und ihr sollet rein verbleiben; aber in der Folge wird bei denen Mein Segen nicht verbleiben, die da zu bequem sein werden, nach einer empfangenen Gnade Dem die Ehre zu erweisen, von dem sie die Gnade erhalten haben. Erhebet euch nun und gehet, und sündiget hinfort nicht mehr!“
Da erhoben sich die Gereinigten, dankten noch einmal und begaben sich wieder in ihr ihnen angewiesenes Zimmer.
Der Wirt aber wußte nun, mit wem er es zu tun habe. Er ward darauf gleich voll Hochachtung vor Mir, ging hinaus in die Küche und befahl seinen Köchinnen, daß sie für uns die allerbesten Fische bereiten sollten, was denn auch geschah.


Gebetsheilung ist auch heute noch möglich

In der Dankbarkeit einer Gebetsheilung liegt die Zuversicht gesund zu werden und die Gesundheit dann auch zu erhalten.
Gebetsheilung

Gebetsheilung
ist kostenlos und für jeden möglich.


© 13.07.2018 by Franz Kopf