Zu wem und wie sollen wir beten?
| Eine selbstverständliche Frage? Die Gebete richten sich an den Vater aller Menschen. |
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Zu wem soll ich beten? Gott Vater, Sohn oder heiliger Geist? Diese Frage wurde mir oft gestellt. Dazu ist es wichtig zu wissen, was denn damit überhaupt gemeint ist. Dazu möchte ich ein kleines Beispiel aus der Kindererziehung anführen. Sicher haben Sie schon Situationen erlebt, wo Sie Ihr Kind in gewisser Weise sanktionieren mußten, wenn es beispielsweise nicht gehorcht hat oder irgendetwas angestellt hat. Obschon Sie Ihr Kind lieben, hatte das Kind und Sie dabei etwas Unangenehmes gefühlt. Hier wird die Liebe durch die Weisheit begrenzt, die Weisheit ist es letztendlich, die Sie das tun läßt, aber auch die Liebe, die schließlich möchte, dass aus dem Kind ein anständiger Mensch wird. Der Vater ist die Liebe, der Sohn die Weisheit, der Geist ist die Kraft. Diese drei Aspekte sind gleichermaßen in unserem göttlichen Vater vereint. Aus den Neuoffenbarungsschriften von Jakob Lorber, Jugend Jesu, Kapitel 91,8: |
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| Eine musikalische Vertonung des Themas | Vielen Dank für die freundliche Genehmigung an Hanno Herbst |
In den Neuoffenbarungsschriften finden wir dazu folgende Textstelle Gr. Ev. Joh Band10 Kap.32 Vers 2-8 [GEJ.10_032,06] Unser lieber Vater, der Du im Himmel wohnst, Dein Name werde allzeit und ewig geheiligt! Dein Reich des Lebens, des Lichtes und der Wahrheit komme zu uns und bleibe bei uns! Dein allein heiliger und gerechtester Wille geschehe auf dieser Erde unter uns Menschen also, wie in Deinen Himmeln unter Deinen vollendeten Engeln! Auf dieser Erde aber gib uns das tägliche Brot! Vergib uns unsere Sünden und Schwächen, wie auch wir sie denen allzeit vergeben werden, die gegen uns gesündigt haben! Lasse nicht Versuchungen über uns kommen, denen wir nicht widerstehen könnten, und befreie uns also von allem Übel, in das ein Mensch infolge einer zu mächtigen Versuchung dieser Welt und ihres argen Geistes geraten kann; denn Dein, o Vater im Himmel, ist alle Macht, alle Kraft, alle Stärke und alle Herrlichkeit, und alle Himmel sind voll derselben von Ewigkeit zu Ewigkeit! – [GEJ.10_032,07] Siehe, du Mein Freund, also soll ein jeder bitten in seinem Herzen, und seine Bitte wird erhört werden, so es ihm mit derselben völlig ernst ist, – doch nicht pur mit dem Munde, sondern wahr und lebendig im Herzen! Denn Gott in Sich ist ein purster Geist und muß denn auch im Geiste und dessen vollster und ernstester Wahrheit angebetet werden. |
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Was sollen wir beten? Himmelsgaben Band 2 vom 30.12.1841 Vormittags Jesus-Worte:
Der Vater ist die Liebe, der Sohn die Weisheit und der Geist die Kraft. Wenn die Liebe mit der Weisheit und der Kraft vereint ist, sind wir in der Dreieinigkeit eingebunden. Beten wir aus dieser Dreieinigkeit heraus, kann eine Gebetsheilung geschehen. |
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